Nur zweieinhalb Jahre nach seinem Debüt hat sich Volkswagen sein "Hero Car" der E-Mobilität, den ID.3, gründlich vorgenommen. Die Überarbeitung adressiert verschiedene Kritikpunkte, vor allem die Materialqualität im Interieur. Aber auch von außen hat sich einiges geändert, und die Elektronik wurde weiter verbessert.

Noch gibt es keine offiziellen Fotos, doch die Skizzen lassen bereits einiges erkennen: So ist die Frontschürze breiter und sportlicher geworden, durchströmte vertikale Lufteinlässe bringen aerodynamische Verbesserungen. Die bislang teilweise schwarzgefärbte Fronthaube ist nun durchgängig in Wagenfarbe lackiert und in Längsrichtung gefurcht.

Das wirkt weniger puristisch, aber deutlich sportlicher und streckt optisch den Vorderwagen, und zu diesem Eindruck trägt auch der vom vorderen Seitenteil auf die Vordertür gewanderte Schriftzug bei. Das Felgenprogramm wird neusortiert, und am Heck sind die Leuchtstreifen in der Heckklappe nun nicht mehr als Reflektor ausgeführt, sondern Teil des Schlusslichts. Auch das Farbprogramm ändert sich.

Deutlich gravierender sind die Änderungen im Interieur, das von manchen Kritikern als nicht hochwertig genug empfunden wurde. Jetzt sind Türinnenverkleidung und Oberseite der Armaturentafel aus weichem Material ausgeführt, die bislang kostenpflichtige Premium-Mittelkonsole mit Cupholdern ist nun Serie, und es gibt Kunstleder-Applikationen mit Ziernähten.

Das Lenkrad, bislang mit Leder bezogen, wird allerdings entfeinert und ist jetzt aus Kunstleder - VW nennt das "tierfrei". Das Farbprogramm wird dunkler und konventioneller - und leider entfällt auch die ungewöhnliche Variante mit Kontrastelementen in "safrano orange".

Mit dem Facelift hält ein größerer 12-Zoll-Bildschirm Einzug in den ID.3, und es wird in Zukunft auch Funktionen geben, die schon beim Kauf vorgehalten sind und die der Kunde nachträglich hinzubuchen kann. Schon jetzt kündigt VW an: Mitte 2024 werden Infotainment und Telematik nochmals überarbeitet, dann mit beleuchteter Lautstärkeregulierung und nochmals verbesserter Bedienlogik. Auch das Lenkrad dürfte dann eine neue Tastengeneration erhalten.

Kaum Änderungen gibt es bei den Ausstattungspaketen und dem Antrieb. Die Preise beginnen bei 43.995 Euro für das Einstiegsmodell Life und reichen bis 56.500 Euro für das Topmodell Tour mit großer Batterie. Das Ende der Fahnenstange ist damit noch nicht erreicht. Möglicherweise reicht VW noch eine kostengünstigere Variante mit kleiner Batterie nach. Am anderen Ende des Spektrums wird es mit Sicherheit einen ID.3 GTX mit leistungsstärkerem Heckmotor geben. Denkbar ist sogar ein ID.3 R mit zusätzlichem Frontantrieb; die Plattform würde es hergeben.

Gezeigt wird der geliftete ID.3 erst im Frühjahr 2023. Wer jedoch heute einen bestellt, erhält bereits das verbesserte Modell - und zwar nicht vor dem vierten Quartal 2023, obwohl der Kompaktwagen ab 2023 in einem zusätzlichen dritten Werk, und zwar im VW-Stammwerk Wolfsburg, gebaut werden soll. Gefälliger, hochwertiger, weniger ungewöhnlich: Damit ist der ID.3 gut auf den wachsenden Wettbewerb vorbereitet. (aum/jm) (motor-traffic.de)
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