Das teuerste und anspruchsvollste Modell von Volkswagen erhält neuen Schliff: Der Touareg geht in die zweite Hälfte seines aktuellen Modellzyklus. Die Änderungen sind diskret, aber wirkungsvoll. Einst hatte der Touareg gemeinsam mit dem Phaeton einen neuen Anspruch formuliert, der die Marke auf Augenhöhe mit Premium-Herstellern positionierte. Dieser Geist spiegelt sich auch im neuen Touareg wider, obwohl er längst nicht mehr auf allen Märkten angeboten wird.

Von außen tritt der Touareg zurückhaltender und weniger anspruchsbetont als sein Vorgänger auf; die mit Blick auf den chinesischen Markt gestaltete, chrombeladene Frontpartie kam dort nicht so gut an wie erwartet. Das Heck profitiert durch einen horizontalen Leuchtstreifen, wie er mittlerweile bei vielen Marken und Modellen anzutreffen ist, das Designelement kann mittlerweile als klassenlos gelten. Mit weniger Lametta als bisher wirkt der Touareg gleich viel eleganter, und zwar in allen Varianten. Dazu passen die neuen, sehr modernen Felgendesigns.

Erstmals ist auch das Markenlogo beleuchtet. Was bisher wegen abstruser EU-Vorschriften verboten war, ist endlich genehmigt, und Volkswagen profiliert sich als Vorreiter des neuen Trends. Die optionalen HD-Matrix-Scheinwerfer mit vielfältigen Lichtfunktionen gehören zum besten, was derzeit zu bekommen ist, und das vormals optionale, großzügig verglaste "Innovision"-Cockpit gehört nun zur Serienausstattung. Ein neuer Sensor für Dachlasten erlaubt es, die Eingreifschwelle der Assistenzsysteme weiter herauszuschieben. Leider ist die sehr effektive Wankstabilisierung ausgerechnet bei den schweren Hybriden weiterhin nicht erhältlich.

Es gibt in Europa fünf Antriebe für den Touareg, alle mit 3,0-Liter-V6-Motoren. Die sehr sparsamen, sauberen Diesel leisten 231 PS (170 kW) oder 286 PS (210 kW); der weniger sparsame V6-Ottomotor kommt auf 340 PS (250 kW). Und dann gibt es noch zwei Plug-in-Hybride, die auf der Ottomotor-Variante basieren, sie leisten 381 PS (280 kW) bzw. im Touareg R 462 PS (340 kW). Interessanterweise beschleunigt die 381-PS-Version schlechter als der reine 340-PS-Benziner, und beide Hybrid-Modelle müssen Einbußen beim Kofferraumvolumen hinnehmen. Nicht mehr zurückgekehrt ist leider der sensationelle V8 TDI, mit dem der Touareg vor dem Facelift kurzzeitig unerreichten Antriebskomfort und sehr niedrige Verbrauchswerte erzielte.

Alle Touareg sind mit einem achtstufigen Wandlerautomaten ausgerüstet, die Kraft wird auf alle vier Räder übertragen. Die Preise beginnen bei 69.200 Euro und damit unterhalb der Schwestermodelle Audi Q7 (ab 72.100 Euro) und Porsche Cayenne (ab 89.097 Euro). (aum)
(motor-traffic.de)
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