Suzuki Vitara - Durchaus cool und doch vernünftig

24 Feb - Suzuki Vitara

Auf den relativ günstigen und effizienten neuen Suzuki Vitara, zu haben ab 17.990 Euro, können sich knauserige Väter oder Mütter mit ihren Sprösslingen einigen, die auf buntes Innendekor oder eine zweifarbige Außenlackierung abfahren. Preislich ist er deutlich unterhalb von Konkurrenten wie Opel Mokka oder Mini Countryman angesiedelt.

Ab 18. April kommen vom neuen Vitara zunächst ein Benziner und ein Diesel auf den Markt, wahlweise mit Front oder Allradantrieb und beide mit 88 kW/120 PS aus 1,6 Liter Hubraum. Der Diesel kostet in höherer Ausstattung 2.300 Euro Aufpreis, der Allradantrieb schlägt mit 2.000 Euro zu Buche. Vor allem in der Großstadt macht sich beim neuen Mini-SUV von Suzuki das ausgesprochen niedrige Gewicht bemerkbar, so dass es sehr agil durch enges Straßengewirr wieselt. Das Leergewicht schwankt je nach Modell zwischen 1.075 und 1.295 kg. Die Klassenbestwerte helfen Sprit sparen: Nur 4,0 l/100 km verbraucht der frontgetriebene 1,6-Liter-Turbodiesel als Sparmeister unter den künftigen Vitara-Varianten, 4,2 l/100 km der Allrad-Diesel. 5,4 waren's in dieser Version bei unseren ersten Testfahrten, was angesichts zügiger Gangart eine vertretbare Überschreitung darstellt. Gänge wechselt man im Diesel über eine Sechsgang-Handschaltung, im Benziner über fünf manuelle Gänge oder eine Sechsstufen-Automatik.

Das Platzangebot im Innenraum in Relation zu nur 4,18 m Außenlänge ist ebenso eine positive Überraschung wie immerhin 375 Liter Kofferraumvolumen im Normalzustand. Letztere lassen sich maximal auf 1.120 Liter steigern. Schon ab der mittleren von drei Ausstattungslinien  sind Features an Bord wie ein adaptiver Tempomat, eine radargestützte aktive Bremsunterstützung, Zweizonen-Klimaautomatik, eine Bergabfahrhilfe (Berganfahrhilfe ist bei allen Vitara Serie) und eine Rückfahrkamera.

Mit Außen- und Innendekor-Elementen sowie einer Zweifarblackierung lässt sich der Suzuki Vitara lifestylig gestalten. Das Innendekor greift die 15 Außenfarben auf, darunter drei neue Metallic-Töne in Türkis, Orange und Elfenbein, außerdem gibt es zwei Designpakete. Auf Wunsch sorgt Allradantrieb für mehr Traktion und Sicherheit nicht nur im Winter auf Eis und Schnee. Zum Spritsparen wird die Hinterachse aber nur bei Bedarf zugeschaltet. Vier verschiedene Fahrmodi erlauben die Anpassung an Untergrund oder Witterung.

Das Fahrwerk ist ein guter Kompromiss aus Komfort und Agilität. Die Verarbeitung ist insgesamt gut. Die Materialqualität im Innenraum lässt leider etwas zu wünschen übrig, denn da glänzt zu viel Hartplastik unter anderem am Armaturenbrett. Etwas edleres Material für ein paar Euro mehr hätte mit Sicherheit nicht geschadet.
(SP-X) (motor-traffic.de)


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