Kia Picanto - Nasenoperation für den Kleinsten

27 Mai - Kia Picanto
Kia hat einem Modell nach dem anderen das typische Markengesicht verpasst und nun ist auch der Kleinste dran. Foto: Kia

Kia hat dem Picanto eine Verjüngungskur spendiert. Die laufende Generation erscheint jetzt in leicht verändertem Kleid. Vor allem die Frontpartie stand im Focus: Die Nebelscheinwerfer sind nun anders geformt und die Ecken beim Lufteinlass darunter wurden abgerundet. Der für Kia typische "Tigernasen-Kühlergrill" ziert jetzt in einer etwas prägnanteren Ausführung das Gesicht des Kleinstwagens.

Wer seinen Stadtflitzer auffälliger mag, kann das Sport-Paket wählen, durch die markantere Sportstoßfänger vorn und hinten, ein Doppelrohrauspuff sowie Parksensoren Einzug halten. Zusätzlich unterscheiden rote Designlinien, die sich über die Front ziehen, von den zivilen Brüderchen.

Bei den Motoren hat sich bis auf die Anpassung auf die neue Euro-6-Norm recht wenig getan. Zur Wahl stehen wie gehabt deren drei: Der 1,0 Liter großer Dreizylinder-Benziner mit 48,5 kW/66 PS und ein Vierzylinder mit 1,2 Litern Hubraum, der 63 kW/85 PS an die Vorderräder schickt. Im Verkaufsprogramm aber auch eine Version mit Flüssiggasantrieb (LPG), die auf dem kleineren Benziner basiert und ein PS mehr leistet. Dieser kann auf Knopfdruck auf Benzinbetrieb umgestellt werden und soll mit seinem 27 Liter fassenden LPG-Tank und dem 35 Liter großen Benzintank eine Gesamtreichweite von 1.200 Kilometern haben.

Optional sind für den als Drei- und Fünftürer erhältlichen Winzling jetzt neue Ausstattungselemente und Assistenzsysteme erhältlich. So sind nun gegen Aufpreis unter anderem das 7 Zoll große Navigationsgerät, Rückfahrkamera, Tempomat, beheizbares Lenkrad, verdunkelte Seitenscheiben hinten oder die Heckkamera zu haben. Neue Innenraum-Pakete in rot, gelb und braun finden sich ebenfalls zusätzlich in der Optionsliste.

Durchaus lobenswert ist die Möblierung, auch wenn das Platzangebot im Fond naturgemäß nicht für Langstrecken konzipiert ist. Ähnliches gilt für die bescheidenen Maße des Kofferraums. Aber ein Auto dieser Klasse muss in diesen Disziplinen nicht glänzen. Es sollte schnell durch den Stadtverkehr wieseln, sich als Mama-Shuttle in die Kita bewähren oder vor dem Supermarkt als rollende Einkaufstasche dienen. All das macht der Koreaner sehr souverän.

Am Preis hat sich nichts geändert. Der Picanto ist weiterhin ab 9.550 Euro erhältlich. Dann als Dreitürer mit dem 1,0-Liter-Benziner (48,5 kW/66 PS) und Fünfgang-Schaltgetriebe.

(SP-X) (motor-traffic.de)

Bild: Kia hat einem Modell nach dem anderen das typische Markengesicht verpasst und nun ist auch der Kleinste dran. Foto: Kia

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