Fiat Doblo - Varianten und Variationen satt

4 Feb - Fiat Doblò
Die überarbeiteten Versionen des Doblo Cargo wurden auch optisch leicht überarbeitet. Ein neuer Kühlergrill sowie geänderte Scheinwerfer sollen ein flotteres und Pkw-ähnlicheres Erscheinungsbild suggerieren Foto: Fiat

Der Fiat Doblo ist in der zweiten Generation seit 2010 am Start. Zur Mitte seines Lebenszyklus wurde das Fahrzeug nun optisch und technisch überarbeitet. Wie gehabt wird der Doblo als Nutzfahrzeug (Cargo) und als Pkw-Variante angeboten. Die Preise starten für den beliebten Kastenwagen in Verbindung mit dem 70 kW/95 PS starken Basisbenziner nun ab 14.150 Euro netto (16.839 Euro brutto), für den am meisten nachgefragten 1,6-Liter-Diesel mit 77 kW/100 PS werden mindestens 16.450 Euro netto (19.576 Euro brutto) fällig. Die Pkw-Version kostet ab 17.600 Euro brutto. Beide Modellvarianten sind ab sofort im Handel.

Für den Doblo Cargo stehen vier Karosserieversionen zur Wahl: Kastenwagen, Kombi für den Personentransport, Fahrgestell mit Flachboden und Pritschenwagen, dazu viele Auf- und Ausbauofferten. Die Fiat-Macher zählen mehr als 1.000 Variationsmöglichkeiten. Die meisten Bestellungen fallen auf den Kastenwagen. Dieser wird in zwei Längen (4,41 und 4,76 Meter), zwei Radständen (2,76 und 3,12 Meter) sowie zwei Höhen (1,85 und 2,13 Meter) angeboten. Das Ladevolumen variiert je nach Modell zwischen 3,8 und 5,4 Kubikmeter, die maximale Zuladung beträgt 925 Kilogramm. Bis zu zwei Europaletten passen in den Laderaum.

Die Pkw-Version ist als Fünf- oder Siebensitzer erhältlich und richtet sich an Familien mit Platzbedarf und eher kleinem Budget. Das Kofferraumvolumen beträgt hier zwischen 133 (Siebensitzer), 790 (Fünfsitzer) und 3.200 Liter. In der Langversion variiert das Volumen sogar zwischen 1.050 und 4.000 Liter.

Das Motorenangebot wurde überarbeitet, die Aggregate sind bis zu 15 Prozent sparsamer geworden. Das Leistungsspektrum reicht von 55 kW/75 PS bis 99 kW/135 PS. Die Benziner erfüllen jetzt die Abgasnorm Euro 6, die Diesel sind noch mit Euro 5+ eingestuft. Die Euro 6-Vorgaben sollen aber im Laufe des Jahres erreicht werden. Die zwei angebotenen Benziner (70 kW/95 PS und 88 kW/120 PS) spielen nur eine untergeordnete Rolle. Sowohl beim Cargo als auch bei der Pkw-Variante ist der 1,6-Liter-Selbstzünder mit 77 kW/100 PS das Volumenaggregat. Hier liegt der Durchschnittsverbrauch bei 5,4 Liter Diesel (5,2 Liter mit optionalem Start-Stopp-System).

Ebenfalls überarbeitet wurde das Interieur. Die Fahrerkabine der Cargo-Modelle bleibt aber eher funktional sowie pflegeleicht. Bei dem Familienmodell kommen nun neue Farben zum Einsatz, der Innenraum wirkt farbenfroher. Beim Infotainmentangebot hat Fiat nachgerüstet. Zur Wahl stehen gegen Aufpreis jetzt modernere Systeme mit Bluetooth-Anbindung, 5-Zoll-Touchscreen oder einem Tom-Tom-Navigationssystem.
(SP-X) (motor-traffic.de)

Bild: Die überarbeiteten Versionen des Doblo Cargo wurden auch optisch leicht überarbeitet. Ein neuer Kühlergrill sowie geänderte Scheinwerfer sollen ein flotteres und Pkw-ähnlicheres Erscheinungsbild suggerieren Foto: Fiat

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