Der Jeep Compass wird Europäer

4 Jun - Jeep
Jeep Compass. Foto: ampnet/FCA Der Jeep Compass wird ein europäisches Auto: Fiat Chrysler Automobiles hat mit dem neuen Modelljahrgang die Produktion des Modells für die europäischen Märkte von Mexiko nach Italien verlagert. Der im Werk Melfi produzierte Jeep Compass ist erstmals mit einem neuen 1,3 Liter großen Vier-Zylinder-Turbo-Benzinmotor T-GDi in den Leistungsstufen 130 PS (96 kW) und 150 PS (110 kW) in Kombination mit einem Sechs-Gang-Getriebe oder einem automatischen Doppelkupplungs-Getriebe DDCT erhältlich. Für einige Märkte ist auch die verbesserte Version des bekannten 1,6 Liter großen Turbodiesels mit 120 PS (88 kW) lieferbar.

Um den europäischen Kundenbedürfnissen besser zu entsprechen, wurden die Lenkung und die Federung neu abgestimmt. Neue Stoßdämpfer mit FSD-Ventilen (Frequency Selective Damping) sollen die Karosserie-Bewegungen im Zaum halten. Fiat Chrylser verspricht mehr Präzision bei Kurvenfahrten mit hoher Geschwindigkeit bei weniger Roll- und Nickbewegungen und mehr Bremsstabilität. In der Kombination 1.3 T-GDi mit DDCT (Doppelkupplungsgetriebe) verfügt der Jeep Compass zudem erstmals über einen Sportfahrmodus.

Der neue 1.3 Turbo-Benzinmotor stößt im WLTP-Zyklus bis zu 27 Prozent weniger CO2 aus, im Vergleich zu den bisherigen 4x4-Benzin-Modellen mit Automatik sind es bis zu 30 Prozent. Der Motor ist aus Gewichtsgründen vollständig aus Aluminium gefertigt und wiegt 110 Kilogramm. In Deutschland wird der Compass 1.3 T-GDi mit 130 PS und manuellem Schaltgetriebe in den Versionen Sport, Longitude und Limited erhältlich sein, während die 150-PS-Variante mit DDCT zusätzlich für den Compass S angeboten wird - jeweils mit Vorderradantrieb. Das maximale Drehmoment beträgt 270 Newtonmeter und damit bis zu 40 Newtonmeter mehr als beim bisherigen 1,4-Liter-Benziner. Versionen mit Vierradantrieb werden in der zweiten Hälfte dieses Jahres in Kombination mit den neuen Plug-in Hybrid-Modellen und der 4xe-Technologie erhältlich sein. Sie kommen auf Systemleistungen von 190 PS (140 kW) und - dank 190-PS-Benzoner - 240 PS (177 kW).

Der in Melfi produzierte Compass verfügt über eine Reihe von Konnektivitätsfunktionen aus dem Renegade. Die neuen Uconnect-Services sind serienmäßig für die 7- und 8,4-Zoll-Infotainment-Systeme des Compass ab Ausstattungsversion Longitude erhältlich. Die Dienste sind in verschiedene Stufen unterteilt, die teils serienmäßig, teils auf Wunsch erhältlich sind. Einige sind ab Markteinführung verfügbar, andere folgen im Laufe des Jahres. (ampnet/jri) (motor-traffic.de) Bild: Jeep Compass. Foto: ampnet/FCA

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