Chevrolet Volt - Weniger Futurismus, mehr Reichweite

12 Jan
Der Chevrolet Volt präsentiert sich optisch geglättet Foto: Chevrolet

Chevrolet präsentiert auf der Auto Show in Detroit die neue Generation des Elektroautos Volt. Geändert wurde vor allem, was die Kundschaft beim ersten Modell störte. Darunter auch die Reichweite.

Dank eines von 17,1 kWh auf 18,4 kWh vergrößerten Akkus legt die Limousine laut Hersteller nun rund 80 Kilometer rein elektrisch zurück. Zuvor musste bereits bei gut 60 Kilometern der bordeigene Verbrennungsmotor für Stromnachschub sorgen. In der neuen Generation handelt es sich dabei nicht mehr um einen 1,4-Liter-Benziner, sondern um ein 1,5-Liter-Triebwerk mit 75 kW/105 PS, das vor allem laufruhiger sein soll - und so einen der von Volt-Fahrern häufig benannten Kritikpunkte behebt. Auch die Verlagerung des Ladekabel-Staufaches aus dem Kofferraumboden in ein Seitenfach geht auf Anregungen von Nutzern zurück.

Optisch hat sich an den Grundproportionen wenig geändert, das Design wirkt im Detail nun aber weniger futuristisch. Vor allem innen, wo es nun vor allem ein simpleres Bediensystem gibt. Darüber hinaus fährt der Volt nun als Fünfsitzer vor; auf der bisher zweisitzigen Rückbank gibt es aus diesem Grund einen weiteren Gurt und eine dritte Kopfstütze. Die Innenraumabmessungen haben sich allerdings nicht geändert.

Zum Händler rollt der neue Volt in der zweiten Jahreshälfte. Nicht allerdings in Deutschland, wo die Marke Chevrolet nicht mehr angeboten wird. Auch als Opel wird es den Volt nicht geben. Das bisherige Schwestermodell Ampera wird wegen schwacher Nachfrage eingestellt. Die Rüsselsheimer GM-Tochter plant stattdessen ein reines Elektroauto ohne Reichweitenverlängerung, das wahrscheinlich auf dem Kleinstwagen Karl basieren wird.  (SP-X) (motor-traffic.de)

Bild: Der Chevrolet Volt präsentiert sich optisch geglättet Foto: Chevrolet

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